Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Letztes Feedback

http://myblog.de/nashey

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Der erste von so vielen Tagen...

Hallo mein kleiner Schatz,

jetzt ist der erste Tag wo du nicht bei uns bist und um dein Leben kämpfst vorbei. Ich bin immer noch am Boden zerstört und weiß nicht wo ich hin soll und was ich machen soll. Mehr über meine Gefühle am Ende, zuerst möchte ich dir erzählen was heute alles passiert ist. Ich schreibe das alles auf, damit du weißt und nachlesen kannst was wir alles erlebt haben wenn du wieder aufwachst und du wieder bei uns bist.Heute Morgen sind wir ganz normal aufgestanden und langsam wach geworden.

Ich habe mit meinem Chef telefoniert und ihm die ganze Sache geschildert, er ist so toll das ich zu Hause bei Amy bleiben darf ohne mir um die Arbeit Sorgen machen zu müssen. Ich bin dann also wie normal mit den Hunden raus und habe mich gefreut das du die Nacht anscheinend ganz gut überstanden hast. Am Ende der Runde der Schock, das Telefon klingelt, das Krankenhaus. Ein Pfleger erkläre mir das sich dein Zustand über Nacht verschlimmert hat und das du gleich operiert werden wirst.

Sie mussten dir einen Teil des Knochens an der Stirn entfernen damit dein Gehirn keinen Käfig mehr um sich hat falls es weiter anschwellen sollte. Ich war (und bin es immer noch) total am Ende wie du sicher aus dem ersten Beitrag schon gelesen hast. Das ewige warten, kein Anruf vom Krankenhaus, und weiter warten, immer nur warten. Opa ist vorbei gekommen und hat versucht mir die ganze Zeit Mut zu machen, darüber habe ich mich gefreut, es war aber trotzdem sehr schwer. Amy war derweil im Kindergarten. Ich habe oft versucht im Krankenhaus anzurufen, aber du warst immer noch im OP. Als ich dann endlich den Arzt am Telefon hatte erzählte er mir das die OP gut verlaufen sei, sie dich aber im künstlichen Koma lassen müssen um eine Besserung deines Zustandes abzuwarten. Aber wir dürfen dich besuchen und für dich da sein.

Tina, Rene und ich waren dann vorhin auch bei dir und haben mit dir geredet und dir all unsere Kraft versucht zu geben damit du bald wieder gesund wirst.Das war nicht leicht und als die Ärztin mit einer Vorsorgevollmacht anfing konnte ich mich nicht mehr halten. Ich habe mich einsetzen lassen und hoffe das ist in deinem Sinne. Sie konnte uns nichts neues über deinen Zustand erzählen außer das die Zeit die Wunden heilt und wir viel Geduld haben müssen, dein Zustand sei noch sehr kritisch. Ich bete jede Minute das es dir bald besser geht.

Mucky steht etwas unter Schock da sie das Gestern ja mit angesehen hat. Ich versuche für sie stark zu sein und auch positive Energie an sie zu geben, das fällt mir sehr schwer, ich würde am liebsten in einem schwarzen Loch versinken. Da kann ich aber nicht für euch da sein und deswegen werde ich das nicht tun.Es fällt mir schwer das ich so hilflos bin, das ist das schlimmste Gefühl was ich je hatte.

Ich liebe dich so unendlich doll und du fehlst mir so sehr. Ich brauche dich, auch wenn du mich im Moment mehr brauchst. Ich bin und werde immer für dich da sein. Morgen werde ich mit meinem Chef sprechen und versuchen mich hier in die Nähe versetzen zu lassen, damit ich für die Kinder und für dich hier sein kann so oft es geht. Michaela holt Shadana morgen erstmal wieder ab, ich kann mich nicht um 2 Ponys kümmern im Moment, ich hoffe sehr das du mir nicht so böse darüber bist.Ich liebe dich, sei stark, du musst es einfach schaffen.

Dein dich liebender Mann
3.8.16 19:42
 
Letzte Einträge: Tag 18 (20.08.2016), Tag 19 (21.08.2016), Tag 20 (22.08.2016), Tag 21 (23.08.2016), Tag 22 + 23 (24.08.2016 + 25.08.2016), Tag 24 + 25 + 26 (26.08.2016 - 28.08.2016)



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung